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Die Blume des Lebens

Alles, was jemals geschaffen wurde und wird, hat seinen Ursprung in diesem Grundmuster. Gleichgültig, ob es sich um physikalische Grundsätze, die Sprache, Musik, Biologie oder auch nur um uns selbst handelt. Genau dieses Muster beschreibt den universellen Schöpfungsprozess, wie ein Baum wächst oder Blumen blühen, Früchte reifen oder einfach die Anordnung unzähliger Samenkörner, welche wiederum genau dieses Grundmuster in sich enthalten und schließlich zur weiteren Vollendung weitergeben.

Die Blume des Lebens findet sich nachweislich bereits in Ägypten, und zwar am Osireion, einem Jahrtausende alten, zum Tempelkomplex von Abydos gehörendem Bereich ebenso in Aufzeichnungen von Giordano Brunos und Leonardo da Vinci. Sie besteht aus einem Kreis in der Mitte, der metaphysisch als Gott interpretiert wird gleichsam als universelles und kosmisches Fundament, alles in sich tragend und verbindend. Um diesen Kreis herum ordnen sich weitere Kreise, insgesamt sind es 19 an der Zahl, welche schließlich von zwei äußeren Kreisen umschlossen werden.

Die Vervielfachung des ursprünglichen göttlichen Kreises in der Mitte symbolisiert die Entstehung des Seins in den Kosmos hinein bzw. dessen weitere Erschaffung durch Anwendung eines immer gleich bleibenden universellen Prinzips, nämlich der Hinzufügung weiterer gleich großer Kreise, vorgegeben durch die jeweiligen Schnittpunkte.

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Die Blume des Lebens ist nicht nur zwei-, sondern auch dreidimensional unendlich weiter fortführbar zu denken, eine geordneten Verbindung von immer weiteren sich verbindenden Kugeln. Durch Verbindung entsprechender Linien erhält man alle "Platonischen Körper" wie Würfel, Tetraeder, Oktaeder, Ikosaeder oder Dodekaeder, und sie entspricht somit dem Schöpfungs- bzw. Entstehungsprozess von Mineralien, Pflanzen und allen Lebewesen.

Im ganzen Universum gibt es deshalb nichts und es wird auch niemals etwas geben, das dieses Grundmuster nicht aufweisen würde.

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Als universelles Schöpfungsmuster verstanden findet es sich in vielen Kathedralen von Chartres in Frankreich, St.Pauls in London, Notre Dame in Paris oder Florenz bis zur Peterskirche in Rom, um nur einige herausragende Beispiele anzusprechen. Die zentrale geometrische Form hierbei ist die „Mondorla“, „Fischblase“ oder „vescia piscis“ die Schnittmenge zweier Kreise. Die Gotik bedient sich genau dieses Musters, welches sich im Spitzbogen als zentralem Element des Gotischen Baustiles wiederfindet.

Somit erhebt sich die Blume des Lebens aus dem Grundriss über den Spitzbogen gleichsam in die dritte Dimension. Die erste Stufe, der erste Kreis symbolisiert das Aufsteigen an die Oberfläche. Es ist der einzige Ort, an den sich der Geist aus dem Nichts wenden kann. Der Geist schafft eine zweite Kugel, erster Tag der Schöpfung und bildet durch Vereinigung die Fischblase als gemeinsame Schnittmenge den gotischen Spitzbogen.

Für jeden weiteren Schöpfungstag werden neue Kreise hinzugefügt, die bis zum sechsten Tag die Blume des Lebens bilden. Das Werk ist vollendet und der siebte Tag als Ruhetag symbolisiert den nicht existenten Kreis. An diesem Tag ruhte der Geist, denn die Schöpfung und das Universum waren vollendet.

                 

Aus diesem einen Muster entstehen nun alle dreidimensionalen Objekte durch Rotation, von Energie-Wirbeln in Gang gesetzt, um die jeweiligen Schnittpunkte. Die erste Form, die sich aus dieser Gesetzmäßigkeit ergibt, ist eine schlauchförmige Ringfläche, ein Torus.

Diese Form ist die Urform des Universums und entsteht durch Drehung des Musters von Energiewirbeln um die Schnittpunkte, wobei sich eine dreidimensionale Ringfläche mit einem unendlich kleinen Loch im Zentrum ergibt.

Es ist dies die einzige Form mit der Fähigkeit, sich um sich und in sich zu drehen.

Setzt man die Minimalspirale dieser dreidimensionalen Ringfläche in ein dreidimensionales Tetraeder, dann entstehen bei bestimmten Lichtwinkeln alle hebräischen Buchstaben als Schatten in der zweidimensionalen Ebene, alphabetisch geordnet und in richtiger Schreibweise. Durch Neupositionierung der Spirale erhält man auch alle griechischen und arabischen Buchstaben. Bemerkenswert in diesem Zusammenhang sind die Forschungsarbeiten des Mathematikers Stan Tenen, welcher diesbezüglich mit interessanten Erkenntnisse und Demonstrationen überrascht. Neben den genannten Buchstaben entdeckte Tenen nicht weniger als 27 weitere symmetrische Positionen nur durch einfaches Drehen und Wenden des Spiral-Segments im Tetraeder.

Das erste, was der Geist durch die Genesis hervorbrachte, war also die Verbindung der metaphysischen Form mit der Sprache. Gibt es vielleicht über diese Buchstabensymbolik mögliche Parallelen zum Bibelzitat? „Am Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und Gott war das Wort “! Durch Rotation, welche immer an den zentralsten Punkten einsetzt, werden weitere geometrische Formen als Basis einer neuen Schöpfung gebildet.

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