ATUM Gollstein

 

"ATUM - Goll - Stein"

 

 

Der Name

Der Goll-Stein ist ein Steinmaterial, welches nach dem österreichischen Erfinder und Glasätzer Ado Goll benannt ist, welcher in jahrzehntelanger Arbeit eine Methode entwickelte, Stein aus natürlichen Materialien herzustellen. Dabei wird der Sand im Verarbeitungsprozess mit speziellem Wasser und Spuren von Zusatzstoffen gemischt, wodurch eine dem Plastilin ähnliche Knetmasse entsteht, welche erst nach einigen Stunden aushärtet.

Die Rezepturen und die Grundidee dazu stammen aus dem ägyptischen Kulturkreis, wie man auch beim Pyramidenbau am Gizeh-Plateau feststellen kann. Ado Goll hat dort auch erfolgreich Steinsanierungen mit seinem Material durchgeführt, welches sich nahtlos mit den alten Steinblöcken verbunden hat.

Das Material

Es besteht aus verschiedenen Komponenten, im Prinzip jedoch aus Sand und ein spezielles Wasser, welches als Bindemittel Verwendung findet. Somit wird kein zusätzlicher Klebstoff eingebracht und der fertige Stein ist daher ein reines Naturprodukt. Die Anteile von Sand und Wasser werden in einem bestimmten Verhältnis zueinander gemischt, gerührt und danach verarbeitet, wobei die anfängliche Knetsteinmasse langsam aushärtet. Die vollständige "Versteinerung" dauert Jahre, ist aber nach ca. 24-48 Stunden von der Aushärtung so weit fortgeschritten, das sich der Goll-Stein als "Kalkstein" mit fast identischen chemischen und physikalischen Eigenschaften präsentiert.

Aufgrund der spezifischen kristallinen Struktur kann der Stein auch beträchtlich Wasser aus der Umgebung aufnehmen und Wasserdampf abgeben, was ihn dazu prädestiniert, feuchte Mauern trocken zu legen indem man eine Schicht des Goll-Steins darüber legt.

 

Die Verarbeitung

Die Verarbeitungsphase ermöglicht Pausen oder Unterbrechungen, da selbst nach einer Stunde ohne weiteres mit dem Strukturaufbau fortgesetzt werden kann. Durch die Plastizität des Materials sind der Formgebung praktisch keine Grenzen gesetzt, was es dem Gestalter  ermöglicht, auch kugelförmige Objekte oder andere Geometrien zu erschaffen. Skulpturen jeglicher Form entstehen auf diese Art und Weise spielerisch, wobei ein unschätzbarer Vorteil darin besteht, dass sich die Steinknetmasse mit vielen Materialien fugenlos verbindet, wie etwa Holz, Metall, Glas oder auch Kunststoff.

Im Zuge der Verarbeitung kann man auch Farbpigmente zugeben, was eine breite Möglichkeit der Tonabstufungen von grau, gelb, ocker oder eine andere gewünschte Färbung realisierbar macht. Da das Material lange Zeit weich bleibt, kann es während des Arbeitsprozesses mit entsprechendem Werkzeug geglättet oder aber roh belassen werden. Selbst "Fremdkörper" wie Steine, bereits vorhandene Mauern oder Ähnliches lassen sich ohne künstliche Klebstoffe in die Baustruktur einbeziehen oder – falls gewünscht – verfestigen. Goll-Stein in

 

Verbindung mit Stroh in Fliesenform

 

  Möglichkeiten der Verarbeitung mit dem Goll-Stein

 

Variable Farb- und Formgebung des Goll-Steins

 

 Skulpturen aus Goll-Stein

   

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